Durchleuchtet: Eine Gerbera mit dem iPhone fotografiert von Johann Winterholler

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Hier seht ihr eines meiner Lieblingsbilder einer Gerbera, das ich mit einem iPhone 6S und einem Weitwinkel-Vorsatz-Objektiv fotografiert habe.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Waterdrops on pink gerbera[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

Vorbereitung

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Blumen wie die Gerbera kommen meiner Meinung nach ganz gut in der Frontalen sowie von der Seite zur Geltung. Daher versuche ich sie auch so zu positionieren. Das ist nicht immer ganz einfach und kann durchaus einige Minuten in Anspruch nehmen, bis man mit der Ausrichtung zufrieden ist. Ich persönlich verwende hierfür keine speziellen Hilfsmittel. Oft reicht es aus, wenn man die Blume in eine kleine Flasche stellt und diese etwas neigt. Falls die Blume in der Vase jetzt noch etwas hin und her wackelt kann man den Flaschenhals mit etwas Watte oder weichem Papier ausstopfen und dadurch die Position der Blume fixieren.

Bevor ich die Blumen ausrichte, spritze ich Wasser mit einer Sprühflasche auf die Blütenblätter. Hierfür verwende ich ganz normales Leitungswasser. Die Mitte – also den Blütenstempel – lasse ich in der Regel aus. In diesem Bereich bleiben die Wassertropfen nicht liegen, sondern werden wie bei einem Schwamm aufgesogen, was auf den Fotos nicht so schön aussieht.

Um den Hintergrund möglichst dunkel zu bekommen, verwende ich schwarzen Karton, den ich hinter der Blume aufstelle oder an die Wand klebe. Gleichzeitig versuche ich den Abstand zwischen Hintergrund und Blume so groß wie möglich zu halten, damit der Hintergrund während der Ausleuchtung dunkel bleibt und möglichst wenig Licht abbekommt.

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Aufnahme

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Wenn ich so einen Aufbau fotografiere, verwende ich immer ein Stativ. Das hat für mich mehrere Vorteile: Zum einen kann ich dadurch die Kamera so ausrichten, dass sich die Blüten wirklich parallel oder seitlich zum Objektiv befinden. Zum anderen kann ich in aller Ruhe den Fokus manuell einstellen und dadurch Bilder mit super scharfen Details erzeugen. Ein weiterer Vorteil ist, dass mir durch die Verwendung eines Stativs, die Belichtungszeit relativ „egal“ ist und ich den ISO-Wert gering halten kann. Interessanter finde ich es, hier mit der Blende zu spielen und dabei zu experimentieren, wie das Foto und manche Details z. B. bei f2.8, f8.0 oder höher wirken. Vergesst aber nicht, den Bildstabilisator auszuschalten, wenn ihr mit einem Stativ fotografiert. Außerdem empfehle ich euch, in den Kameraeinstellungen die Spiegelvorauslösung zu aktivieren, wenn ihr mit einem Stativ arbeitet. Das sorgt während dem Fotografieren für weniger Schwingungen was sich wiederum positiv auf die Bildschärfe auswirkt.

Normalerweise fotografiere ich so eine Komposition mit einem 100mm Makroobjektiv. Es ist nicht nur sehr scharf, sondern hat auch eine geringe Naheinstellungsgrenze von circa 30 cm.

Dieses Bild habe ich aber mit einem iPhone 6S sowie einem Weitwinkel-Vorsatz-Objektiv aufgenommen. Fellows, ein Zubehör-Hersteller für die Smartphone-Fotografie, hat zusammen mit ZEISS diese Vorsatz-Optiken entwickelt. Ich war in der glücklichen Lage, eines der drei Vorsatz-Optiken noch vor der offiziellen Präsentation Anfang des Jahres für ein paar Tage zu testen. Da ich ein Weitwinkel-Objektiv zur Verfügung hatte, habe ich damit natürlich hauptsächlich Landschafts- und Architekturaufnahmen gemacht. Ich habe aber auch den Versuch unternommen und die Gerbera mit dem Weitwinkel-Objektiv fotografiert. Zum einen wollte ich wissen, wie nah man an das Objekt rankommt und zum anderen hat es mich interessiert, ob ich mit dem iPhone und der Vorsatz-Optik ähnliche Ergebnisse erziele, wie mit meiner DSLR und dem Makroobjektiv.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Behind the scene[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

Vom Ergebnis war ich wirklich positiv überrascht. Die Farben kamen vor dem schwarzen Hintergrund sehr gut zur Geltung. Vor allem hat mich aber die Schärfe beeindruckt. Ich habe die Blume einmal mit und einmal ohne das Vorsatz-Objektiv (also nur mit der internen Kamera des iPhones) fotografiert und war überrascht, wie scharf und knackig Details, wie z. B. die Wassertropfen, waren, sobald das Vorsatz-Objektiv verwendet wurde. Wer mehr über die Vorsatz-Objektive von Fellows und ZEISS erfahren möchte, dem empfehle ich den offiziellen Blog-Beitrag von ZEISS Dort findet ihr auch weitere Bilder von mir, die ich mit der Optik gemacht habe.

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Zur Beleuchtung verwende ich eine Dauerlichtlampe mit einer Softbox, die ich meistens links von der Kamera aufstelle. Um schönes weiches Licht zu bekommen, versuche ich die Lampe immer so nah wie möglich an die Blume zu positionieren. Manchmal spiele ich auch noch mit einem Reflektor, den ich auf der gegenüberliegenden Seite vom Licht aufstelle. Das hängt aber immer sehr stark von der Blume ab und welche Wirkung ich erzielen möchte.

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Bildbearbeitung

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Die Bildbearbeitung bei diesem Foto ging relativ schnell. Ich habe lediglich den Hintergrund in Lightroom abgedunkelt und den Bereich etwas zugeschnitten. An den Farben oder der Schärfe habe ich bei diesem Foto allerdings nichts verändert.

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Über Johann Winterholler

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Ich bin Fotograf aus Stuttgart. Meine erste DSLR habe ich mir 2012 gekauft. Seitdem habe ich mir, was ich über die Fotografie weiß, (fast) alles selbst beigebracht. Angefangen habe ich mit der Makro-, Blumen- und Landschaftsfotografie. Später habe ich die People-Fotografie für mich entdeckt. Aktuell bin ich als Second-Shooter mit Hochzeitsfotograf Chris Wesser auf Hochzeiten unterwegs und werde mich in Zukunft auf diesen Bereich spezialisieren.

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Hier findet ihr Johann

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