Nik Collection kostenlos

Die für mich beste Filtercollection für Photoshop, Lightroom und ähnliche Programme wird von nun an kostenlos angeboten.

Die NIK Collection, im Jahre 2012 von Google übernommen, kostet nichts mehr. Das ehemals etwa 100€ teure Programm könnt ihr nun direkt bei Google downloaden.

Der Preis von ehemals 100€ war aus meiner Sicht angemessen, aber jetzt gibt es gar keine Ausrede mehr, dieses Tool ausführlich zu testen.

Wie geht es weiter?

Eine Frage bleibt allerdings offen. Stellt Google die Entwicklung jetzt komplett ein? Wird es noch Updates geben? Wir werden sehen.

Preise für das Leica SL 90-280mm f2.8 bekannt

Eins vorweg: Das APO-VARIO-ELMARIT-SL 1:2,8-4/90-280 mm (so heißt die Linse offiziell) ist kein Schnäppchen. Aber im Ernst, hättet ihr das von Leica erwartet?

Kurz und knapp

Laut gestriger Pressemitteilung wird das Objektiv ab dem 24. März 2016 verfügbar sein und für 5.800€ über die Ladentheke wandern.

Die gesamte Pressemitteilung

Ab sofort erweitert das Leica APO-Vario-Elmarit-SL 1:2,8-4/90-280 mm das Objektiv-Angebot für die Systemkamera Leica SL. Der Brennweitenbereich des lichtstarken Tele-Vario-Objektivs ist optimal auf das bereits verfügbare Leica Vario-Elmarit–SL 1:2,8–4/24–90 mm ASPH. abgestimmt. Gemeinsam decken die beiden Objektive den Brennweitenbereich von 24 bis 280 mm für vielseitige Anwendungsbereiche ab.

Das neue Leica APO-Vario-Elmarit-SL 1:2,8-4/90-280 mm zeichnet sich sowohl durch seine große Brennweitenspreizung, als auch die hohe Lichtstärke aus und besticht durch optische und mechanische Präzision. Die eingebaute optische Bildstabilisierung ermöglicht eine Verlängerung der Belichtungszeiten um bis zu 3,5 Blendenstufen und garantiert damit selbst in der Telestellung Aufnahmen aus der Hand. Hinzu kommt die neu entwickelte Doppel-Innenfokussierung des Objektivs, die für einen sehr schnellen, leisen Autofokus und eine konstant hohe Abbildungsleistung von unendlich bis in den Nahbereich sorgt. Mit einer Nahdistanz von 0,6 Metern in der 90-mm-Stellung und 1,4 Metern in der 280-mm-Stellung sowie einem Abbildungsmaßstab von 1:4,8 bis 1:5 ist das vielseitige Objektiv insbesondere für Nahaufnahmen prädestiniert. Zudem ist das Leica APO-Vario-Elmarit-SL 1:2,8-4/90-280 mm staub- und spritzwassergeschützt und besitzt zur leichteren Handhabung einen abnehmbaren Stativfuß.

Wie alle Leica Objektive wurde auch das Leica APO-Vario-Elmarit-SL 1:2,8-4/90-280 mm von den Leica Optik-Spezialisten in Wetzlar entwickelt und verbindet gleichermaßen optisches und technisches Know-How. Die Verbindung von modernster Technik und hochwertigen Materialien sorgt hierbei für eine konstante Qualität. Das Leica APO-Vario-Elmarit-SL 1:2,8-4/90-280 mm verfügt über 23 Linsen (aufgeteilt in sieben bewegliche Baugruppen), darunter sieben Gläser mit anomaler Teildispersion zur Korrektur chromatischer Bildfehler. Die Bewegung der beiden Fokuselemente erfolgt durch einen neu entwickelten Antrieb, bestehend aus lineargeführten Linsen mit Schrittmotoren. Eine Besonderheit ist dabei die konstante Baulänge beim Fokussieren und Zoomen. Die mitgelieferte Gegenlichtblende unterdrückt störende Reflexe und Streulicht.

Das Leica APO-Vario-Elmarit-SL 1:2,8-4/90-280 mm ist mit einem Stativfuß zur Befestigung auf einem Stativ ausgestattet. Sein ergonomisches Design erleichtert das Tragen in der Hand und das Anbringen eines Objektivgurtes. Mit der arretierbaren Stativschelle lässt sich das Objektiv in jedem Winkel fixieren. Alle 90 Grad gibt es eine Rastung, um schnell zwischen Quer- und Hochformat wechseln zu können.

Das Leica APO-Vario-Elmarit-SL 1:2,8-4/90-280 mm ist ab dem 24. März 2016 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 5.800 Euro erhältlich.

Neben dem Leica Vario-Elmarit–SL 1 : 2,8–4/24–90 mm ASPH. und dem Leica APO-Vario-Elmarit-SL 1:2,8-4/90-280 mm wird in diesem Jahr noch das Leica Summilux-SL 1:1,4/50 mm ASPH. (verfügbar ab Q4/2016) das Objektiv-Portfolio ergänzen. Darüber hinaus stehen Fotografen mit dem extrem kompatiblen SL-System nahezu alle Leica Optiken zur Verfügung, die jemals hergestellt wurden. So lassen sich die Leica T Objektive direkt an der Leica SL verwenden und der bereits verfügbare M-Adapter T ermöglicht die Nutzung von fast allen Leica M-Objektiven. Leica S-Objektive können mit dem S-Adapter L (verfügbar 05/2016) und Leica R-Objektive mit dem R-Adapter (verfügbar Q3/2016) verwendet werden.

Quelle: https://de.leica-camera.com/Unternehmen/Presse-Center/Pressemitteilungen/Press-Releases-2016/Press-Release-Das-neue-Tele-Vario-Objektiv-im-Leica-SL-System-Leica-APO-Vario-Elmarit-SL-1-2,8-4-90-280-mm

iPhone SE mit 4K-Kamera

Das neue „kleine“ iPhone von Apple ist derzeit in aller Munde. Das iPhone SE.

4K Video

Laut Berichten der amerikanischen Seite AppleInsider, soll das kleine iPhone 4K-Videos aufzeichnen können.

Die Abgrenzung zu anderen iPhones

Das iPhone SE ist im Grunde genommen der Nachfolger des bereits 3 Jahre alten iPhone 5s, welches einen 8-Megapixel-Sensor hat und maximal Full HD Videos mit 30 Bildern in der Sekunde aufnehmen kann.

Obwohl die Basis das iPhone 5s ist, wäre es von der Kameraleistung in der Region des aktuellen iPhone 6s, allerdings wird wie gewohnt im Herbst die neue Generation von iPhones erwartet, so dass das Spitzenmodell wieder davonziehen wird.

Affinity Photo auch bald für Windows

Affinity Photo hat vor ca. einem Jahr für eine kleine Aufruhr gesorgt. In dem Bildbearbeitungsprogramm von „Serif“ wurde schnell ein großer Konkurrent für den Platzhirsch von Adobe gesehen. Inwiefern dies der Wahrheit entspricht, muss jeder für sich austesten.

Ein kleiner Dämpfer bei der ganzen Geschichte ist, dass Affinity Photo nur für den Mac verfügbar ist. Doch das ändert sich schon bald. In ewigen Monaten startet schon der Betatest für eine Portierung auf Windows-Systeme. Wie lange es dann genau dauert, bis das vollständige Programm für Windows verfügbar ist, ist noch nicht bekannt.

Für alle, die einen Rechner aus dem Hause Apple haben, geht es hier zur passenden Affinity Photo-Version.

Bildbearbeitung auf dem Smartphone – 2 App-Empfehlungen

Für die Bildbearbeitung muss es nicht immer der Rechner und Photoshop sein. Auch unterwegs lassen sich mit Hilfe des Smartphones oder eines Tablets Bilder ideal aufwerten und bearbeiten. In diesem Beitrag stelle ich dir zwei Apps vor, die ich selbst auch mehr als regelmäßig nutze und eine klare Empfehlung aussprechen kann.

Meiner Meinung nach ist es heutzutage doch sehr wichtig geworden, dass selbst Handy-Bilder, die man auf offiziellen Seiten teilt, einen guten Look haben sollten. Bei mir geht nahe zu jedes Bild durch eine der beiden Apps. Oftmals sogar durch Beide!

1. VSCO
Dem ein oder anderen dürfte diese Kombination und Anreihung von Buchstaben wohl etwas sagen. Richtig! Eines der bekanntesten Presets für Adobe Photoshop Lightroom heißen tatsächlich genau so. Auch in der App ist die Funktion eine ähnliche. So lassen sich Bilder in eine Bibliothek importieren und im Nachhinein mit größtenteils schicken Filtern / Presets belegt werden. Darüber hinaus lassen sich auf spezielle, selektive Modifikationen am Bild hervorheben. Darunter bspw. „Details“, „Schatten schützen“, „Wärme“, „Schärfe“, etc.

Die Stärken der App liegen ganz klar bei den Filtern. Diese sind grundlegend im Retro-Stil gehalten, bei richtigem Einsatz lassen sich damit aber auch moderne Looks generieren. Die Looks sind zu Beginn in einer eher kleinen Auswahl verfügbar. Per In-App-Kauf lassen sich dann im Nachhinein die verschiedensten Filtersets für wenig Geld hinzubuchen. Lasst euch hier nicht von den 2-3€ pro Set abschrecken, das Geld lohnt sich! Für kleine Korrekturen, wie Farbeinstellungen, Belichtung, Schärfe, etc. lässt sich diese App auch gut nutzen. Wenn es etwas mehr sein darf, wechsele ich meistens in die Nächste App, die ich euch jetzt vorstellen werde:

2. Snapseed:

Zu Snapseed greife ich sehr gerne, wenn es bei der Bearbeitung gern auch mal ein bisschen mehr sein darf. In einem übersichtlichen Bearbeitungsmenü hat man wirklich grandios viele Möglichkeit sein Bild zu optimieren und zu verändern. So lässt sich sogar eine Art „Reparatur-Pinsel“ einsetzen und man kann schnell und einfach störende Elemente aus einem Bild entfernen. Hier bitte natürlich keine Wunder erwarten und auf eine High-End-Beauty-Retusche hoffen – wir sind hier gerade immer noch auf dem Smartphone unterwegs.

Auch für Vignetten wechsele ich von der VSCO-App zu Snapseed. Dort hat man einfach nochmal mehr Einstellungsmöglichkeiten. Natürlich hält Snapseed auch ein ganzes Arsenal an Filtern bereit, diese gefallen mir aber bei weitem nicht so gut wie die von VSCO – deshalb nutze ich die Apps meistens in Kombination.

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob Bildbearbeitung auf dem Smartphone oder dem Tablet wirklich das Wahre ist. Das ist eine absolut berechtigte Frage – ich kann dich aber beruhigen. Die Bildbearbeitung auf diesen Gerät hat absolut ihre Daseinsberechtigung. Presets in bspw. Lightroom oder Photoshop tun nichts anderes als viele dieser Apps. Gerade die VSCO-App ist da sehr weit vorne mit dabei. Ich habe schon mehrere Bilder auf dem Smartphone bearbeitet und anschliessen sogar auf eine, nicht zu kleinen, Leinwand aufdrucken lassen. Hier möchte ich dir abschliessend aber noch einen Tipp mit auf den Weg geben: Wenn es sich um Bilder von „richtigen“ Kameras handelt, die man evtl. per W-Lan auf das Smartphone oder Tablet imporiert hat und man Wert auf eine gute Qualität legt, empfiehlt es sich, die Dateien auf einen Rechner zu schicken und von dort aus zu veröffentlichen / von dort aus in den Druck zu geben. Gerade auf Facebook werden Uploads von mobilen Endgeräten anders verarbeitet als Uploads von Computern.

Viel Spaß beim Fotografieren und Bearbeiten (auf dem Smartphone!)

Instagram sortiert Beiträge nach Relevanz

Die Beiträge auf Instagram werden in Zukunft nicht mehr, wie bisher, in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Hierfür wird nun ein neuer Algorithmus implementiert, der die Beiträge nach Relevanz sortiert – wie diese Relevanz festegestellt und für den einzelnen Nutzer optimiert wird, ist noch nicht bekannt.

Schon bei Facebook wurde diese Art der Darstellung im „Stream“ vor einiger Zeit umgestellt und auch gegen einen starken Gegenwind vieler Nutzer nicht mehr revidiert. Eine sicherlich schöne Lösung, wäre eine Art Button, mit der man seinen eigenen Stream zwischen „Relevant“ und „Chronologisch“ hin- und her schalten kann.

Wie sich diese Änderung im Instagram-Stream in Zukunft und in Bezug auf die Inhalte und mögliche Werbeanzeigen auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Datensicherung für Fotografen

Als Fotograf, in meinem speziellen Fall als Hochzeitsfotograf, habe ich mit großen Datenmengen zu tun. Im Laufe der Zeit habe ich eine sehr effektive Methode zur Datensicherung entwickelt, die ich euch in diesem Artikel etwas genauer vorstellen möchte.

Ich kann es nur jedem raten: Spätestens wenn ihr kommerzielle Aufträge annehmt, kümmert euch bitte entsprechend um die Absicherung eurer Arbeiten. Nichts wäre mir peinlicher als dass ich einem Brautpaar sagen muss „Sorry, aber die Fotos von eurer Hochzeit sind leider futsch, weil mein PC abgeraucht ist und ich die Daten nicht gesichert hatte“. Unangenehm, ihr versteht worauf ich hinauswill. Datensicherung gehört zum professionellen Fotografen einfach dazu.

Was kommt bei mir zum Einsatz?

Meine aktuellen Daten (Lightroom-Katalog, RAWs, fertige Bilder, Videos, PSD-Dateien, etc.) befinden sich auf einer 500GB SSD-Festplatte im PC bei mir daheim. Diese Daten sichere ich regelmäßig, sprich täglich, auf eine externe Festplatte.

Diese externe Festplatte ist gleichzeitig mein Archiv für ältere Daten. Immer wenn meine SSD droht voll zu laufen, kopiere ich die ältesten Shootings und Videos auf die externe Festplatte um Platz zu schaffen. Kleiner Tipp: Wenn ihr die älteren Shootings im Lightroomkatalog mit allen Bewertungen etc. behalten möchtet, kopiert die Daten über Lightroom und nicht über den Explorer/Finder.

Wenn ich von externer Festplatte spreche, spreche ich in meinem Fall von 2 Festplatten in einem Gehäuse. Die beiden Festplatten spiegeln sich, laufen also im RAID-1. Fällt eine Festplatte aus, habe ich die Daten noch immer auf der zweiten.

Jetzt fragt ihr euch zurecht, wo ist denn da aber die Datensicherung? Ist das nicht nur ein dummes Backup? Wenn bei mir eingebrochen wird oder die Wohnung abfackelt sind ja dennoch alle Daten weg. Richtig! Darüber habe ich mir auch Gedanken gemacht. Hierfür benutze ich den Anbieter Backblaze. Blackblaze ist ein Cloud-Storage-Dienst und meine externe Festplatte spiegel ich in die Cloud.

Von dort aus, kann ich meine Daten immer wieder herstellen und Blackblaze sorgt für zusätzliche Backups. Allerdings muss euch bewusst sein, so ein Upload von in meinem Fall 1,5TB Daten dauert wochen- oder gar monatelang, je nachdem wie potent eure Internetleitung ist.

Ist das Backup einmal in der Cloud werden natürlich nur noch Dateien, die verändert wurden hochgeladen. Das funktioniert dann auch ganz wunderbar und dauert auch nicht zu lang.

Backblaze kann kostenlos für 14 Tage getestet werden und kostet anschließend 5$ pro Monat. Absolut erschwinglich und ohne eine Speicherplatzbegrenzung.

Es gibt noch zahlreiche weitere Cloud-Storage-Anbieter, aber von den gut bewerteten Plattformen war Backblaze der einzige Dienst, bei dem man angeschlossene USB Laufwerke sichern kann. Bei meinem Setup wie oben beschrieben ein absolutes Muss.

Warum kein NAS?

Ich versuche die verwendete Hardware möglichst einfach zu halten. Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich ein NAS brauche oder ob ich das Thema auch anders effektiv regeln kann. Kurzum, nein, ich habe mir kein NAS gekauft, sondern sichere auf eine externe Festplatte.

Der einzige Vorteil vom NAS für mich gegenüber meiner externen Festplatte wäre gewesen, dass ich quasi von überall auf die Daten zugreifen kann. Hab ich genau noch nie gebraucht. Ich habe wichtige Dinge, auf die ich wirklich immer zugreifen muss in einem Dropbox Ordner und bin somit bestens bedient.

Klar, tolle Spielereien wie RAID-5 Systeme etc. sind auch nur mit dem NAS machbar, aber ganz ehrlich, es soll auch irgendwo noch realistisch bleiben. Beim NAS, ich kenne es nur von Synology, gibt es auch die Möglichkeit ein zweites NAS System mit dem ersten online zu synchronisieren. Habt ihr z.B. ein NAS bei euch zu Hause und ein weiteres im Studio/Büro, könnt ihr diese beiden synchronisieren und habt überall die aktuellen Daten auch vor Ort verfügbar.

Alles in allem ist die Lösung sicher etwas professioneller, ABER zweifelsohne viel viel teurer und vor allem brauche ich mehr Zeit mich da reinzufuchsen. Meine Art der Datensicherung ist in wenigen Minuten betriebsbereit.

Wie funktioniert die Datensicherung im Detail?

Ich nutze für das Backup von meinen aktuellen Daten (wir erinnern uns, 500GB SSD intern) auf die externe Festplatte ein kleines Tool, Freefilesync. Dieses ist für Windows und Mac verfügbar und aus meinem Workflow nicht mehr wegzudenken.

Mit diesem Tool habe ich also meine Ordner ausgewählt, die ich kopieren bzw. abgleichen möchte, den Zielordner (die externe Festplatte) gewählt und anschließend per Aufgabenplanung in Windows ein tägliches Backup eingerichtet. FreeFileSync kann auch in Realtime Backups erstellen. Soooo dringend ist es aber auch nicht. 1 x am Tag reicht mir locker. Sollte etwas in dieser Zeit passieren habe ich die Bilder immernoch auf den SD-Karten.

Täglich um 19 Uhr (diesen Zeitpunkt hinterfrage ich gerade beim Schreiben dieses Artikels selbst) werden also meine aktuellen Ordner auf der SSD mit den Sicherungsdateien auf der externen Festplatte abgeglichen und neue Dateien von der SSD auf die externe Festplatte überspielt. Das dauert in der Praxis meist nur wenige Sekunden. Ich habe FreeFileSync auch so eingerichtet, dass kein nerviges Fenster oder so aufpoppt, lediglich ein kleines Symbol in der Taskleiste verrät mir, dass in diesem Moment ein Backup läuft. Ist mein PC zu diesen Zeitpunkt nicht an, dann startet das Backup zum nächstmöglichen Zeitpunkt, sprich das nächste Mal wenn ich den PC anschalte.

Der Dienst von Backblaze läuft im Hintergrund und wird dann automatisch die Veränderungen auf der externen Festplatte feststellen und die neuen oder geänderten Dateien hochladen.

Ich werde euch in den nächsten Tagen das Tool FreeFileSync noch etwas genauer vorstellen, denn ich habe dafür noch ein anderes, für mich sehr nützliches Anwendungsgebiet gefunden.

Gibt es eine Versionshistorie?

Ganz klares jein. Da ich nicht das Windows-interne Backuptool (ähnlich wie TimeMachine für Mac) nutze und auch gar nicht nutzen will habe ich keine Versionshistorie. Lösche ich eine Datei auf im Quellordner (SSD) wird diese auch auf meiner externen Festplatte gelöscht (zumindest um 19 Uhr, wenn das Backup läuft).

Warum dann jein? Backblaze hat eine 30 Tage Dateihistorie. Sollte ich also innerhalb der 30 Tage eine Datei aus Versehen gelöscht haben und es merken, kann ich diese Datei von Backblaze wieder herstellen.

Hat deine Vorgehensweise für die Datensicherung irgendwelche Lücken?

Nicht direkt eine Lücke, aber Backblaze ist ein US-Unternehmen. Wer damit Probleme hat, muss sich nach einem deutschen Anbieter umschauen. Mich persönlich stört das nicht. Die Verbindung ist verschlüsselt und wenn die NSA gern in meinen Fotos rumschnüffeln möchte, kann sie das sicher auch auf einem deutschen Server tun.

Ansich ist das System also sicher. Da ich aber ein tägliches Backup um 19 Uhr mache und dieses nicht in Realtime, kann natürlich der Fall eintreten, dass mir mein PC um 18 Uhr geklaut wird und dann alles was ich zwischen 19 Uhr am Vortag und 18 Uhr am heutigen Tage auf der SSD gespeichert habe futsch ist.

Zugegeben, dieser Fall ist schon ziemlich konstruiert und ich behalte auf jeden Fall auch noch Sicherungen auf den SD-Karten. Diese formatiere ich immer erst vor dem nächsten Auftrag.

Und wenn ich nichts in die Cloud laden will?

Dann tu es nicht. Die sichere Alternative zur Cloud wäre dann eine räumliche Trennung der Backup- und Sicherungsdaten. Du kannst z.B. eine weitere externe Festplatte kaufen. Dort die Daten regelmäßig sichern und die zweite externe Festplatte bei Freunden, Verwandten oder in einem Bankschließfach deponieren.

Auch die oben angesprochene Möglichkeit mit 2 NAS System wäre grundsätzlich sicher.

Allerdings kenne ich mich selbst ziemlich genau. Ich würde die Sicherung auf eine zweite Festplatte wahrscheinlich nur alle paar Monate (wenn überhaupt) machen und wenn dann was geklaut wird oder abraucht, sind einfach viel mehr Daten futsch.

 

Ich hoffe die Erklärung zu meiner Art der Datensicherung hat euch gefallen. Wie handhabt ihr das denn? Ich würde mich freuen, eure Backupstrategien in den Kommentaren zu lesen.

Kamera-Markt in Zahlen 2015

Für alle Statistik-Fans habe ich ein äußerst interessantes Thema rausgesucht.

Der Photoindustrie-Verband e.V. hat die aktuellen Marktzahlen für Deutschland vorgelegt und es sind einige interessante Trends zu erkennen.

Starker Einbruch bei Kompaktkameras

Wie nicht anders zu erwarten sinkt der Verkauf von digitalen Kompaktkameras schon seit Jahren. Die Begründung liegt für mich eigentlich auf der Hand. Kompaktkameras waren seit jeher die Kameras für Schnappschüsse, Partybilder und die schnelle Urlaubserinnerung. Die Kameras in den Smartphones werden aber immer besser und übertreffen teilweise schon die Kompaktkameras. Der große Vorteil: Euer Smartphone habt ihr immer dabei und ihr müsst nicht ein extra Gerät mit euch rumschleppen.

DigitaleKompaktkameras_Menge_2015

DSLR mit leichtem Rückgang

In der Kategorie DSLR und DSLM gibt es insgesamt einen leichten Rückgang zum Jahr 2014. Allerdings wurden, betrachtet man nur die spiegellosen Systemkameras, 6 Mio. Geräte mehr als im Vorjahr verkauft. Das entspricht auch meiner Wahrnehmung. Schaut man sich auf Facebook um, hat sich gefühlt jeder 2. Fotograf eine Systemkamera gekauft. Tendenz für mich sogar steigend. Sony hat starke Modelle in 2016 auf dem Markt und die neuen Fujis wurden gerade erst veröffentlicht. Ich bin gespannt, wie sich diese Statistik in diesem Jahr entwickelt, denn Weltmarktführer Canon startet eine ordentliche Produktoffensive. Neben der Canon EOS 80D wurde vor kurzem die Canon EOS 1300D vorgestellt und auch die Canon EOS 5D Mark IV steht anscheinend in den Startlöchern. Alle 3 Modelle verkaufen sich sicher grandios. Den grundsätzlichen Rückgang würde ich also mit der fehlenden Modellpflege bei Canons Zugpferden begründen, aber auch damit, dass die DSLRs mittlerweile eine Qualität haben, dass bei vielen einfach kein jährliches Update Sinn macht.

DSLR-KompakteSystemkameras_Menge_2015

Actionscams voll im Trend

Bei den Actioncams gibt es einen enormen Anstieg der Verkäufe in Deutschland. War GoPro lange der alleinige Platzhirsch, haben mittlerweile auch zahlreiche andere Hersteller diesen Markt entdeckt und ebenfalls gute Modelle auf den Markt gebracht. Ich bin nicht sicher, was in dieser Statistik alles unter Actioncams fällt, aber auch der Trend zu 360° Videos wird sicher zu einer weiteren Steigerung in diesem Jahr beitragen.

ActionCams_Menge_2015

Stagnation bei Objektiven und Stativen

Auch das bestätigt meine Meinung, dass nicht weniger als vorher Fotografiert wird, sondern einfach der Nutzen fehlt, sich ständig eine neue Kamera zu kaufen. (Gute) Objektive und weiteres Zubehör wird immer benötigt.

Objektive-Aftermarket_Menge_2015 Stative-VideoRigs_Menge_2015

Fotobücher mit stetigem Wachstum

Mittlerweile ist die Erstellung von Fotobüchern nicht mehr nur den Nerds vorbehalten. Es gibt sehr viele Anbieter, die mit guter Software die Erstellung der Erinnerungsbücher extrem einfach und vor allem interessant für die breite Masse gemacht haben. Ein Trend der sich, wie ich denke, auch die nächsten Jahre fortsetzen wird.

Fotobücher_Menge_2015

 

Ich hoffe euch hat der kleine Ausflug in die Welt der Statistik Spaß gemacht. Ich beobachte den Markt eigentlich recht intensiv und bin gespannt, wie es weitergeht. Was denkt ihr? Werden die Smartphones irgendwann auch die DSLR ablösen?

Canon EOS 5D Mark IV in wenigen Tagen?

Canon EOS 5D Mark IV schon bald? Das wäre ja der Wahnsinn.

Die Kollegen von photografix-magazin wollen aus einer Insider-Quelle erfahren haben, dass die Canon EOS 5D Mark IV bei einer Fotoshow in Birmingham vom 19. – 22. März vorgestellt werden soll.

Wie das mit so Gerüchten immer ist, müssen wir wahrscheinlich abwarten. Es gibt aber anscheinend einige Punkte die für eine baldige Vorstellung der Canon EOS 5D Mark IV sprechen.

Photography Show in Birmingham

Die Show war schon 2012 der Ort an dem die Canon EOS 5D Mark III vorgestellt wurde. Ich gebe zu, ein ziemlich schwaches Argument, aber vielleicht möchte Canon sich ja diese Tradition wahren?!

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via https://www.canonrumors.com/

Die Produktion der Canon EOS 5D Mark III läuft aus

Einige Händler berichten anscheinend, dass die Canon EOS 5D Mark III schon nicht mehr produziert wird und nur noch Lagerbestände verkauft werden. Das wäre ein stärkeres Argument für ein baldiges Erscheinen der Canon EOS 5D Mark IV.

Neue Kleine, neue Große?

Hmmm… nicht ganz unwahrscheinlich, denn Canon hat gestern offiziell die Canon EOS 1300D vorgestellt und es war schon öfter so, dass direkt mehrere Kameraklassen mit neuen Modellen bedient wurden.

Lohnt sich ein Upgrade?

Schwer zu sagen. Die Besitzer einer 5D Mark III sind aus meiner Erfahrung durchaus zufrieden mit ihrer Kamera, aber es gibt einen Haufen Leute, die auf Canon-Seite aufs Vollformat umsteigen wollen und schon seit Monaten auf die Canon EOS 5D Mark IV warten. Vielleicht sinkt ja auch der Preis der „alten“ 5D Mark III um ein paar hundert Euro. Denn schlechter wird diese durch einen Nachfolger sicher nicht.

 

Was meint ihr? Kommt die Canon EOS 5D Mark IV bald? Und wäre das ein Spielzeug für euch? Schreibt es in die Kommentare.

Canon stellt die EOS 1300D vor

„Markante Fotos, sofort geteilt“. So beschreibt Canon selbst den Nachfolger der Canon EOS 1200D, die Canon EOS 1300D.

18 Megapixel, neuer Bildprozessor

Am 10. März war es soweit. Canon stellt seine neue Einsteigerkamera, die Canon EOS 1300D vor. Die Auflösung ändert sich zum Vorgänger nicht. Auch bei der EOS 1300D könnt ihr Fotos mit 18 Megapixeln schießen, allerdings bekommt sie einen schnelleren Bildprozessor spendiert, der auf den Namen DIGIC 4+ getauft wurde.

EOS 1300D EF-S18-55 IS II BK TOP BEAUTY

via canon.de

Kein 4K und nur 3 Bilder/s

Videos können in Full HD aufgenommen werden, klar, 4K ist in diesem Preissegment so schnell kein Thema. Laut Herstellerangaben können bis zu 3 Bilder in der Sekunde geschossen werden. Nicht besonders flott, aber für den Einsteigerbereich definitiv ausreichend.

EOS 1300D EF-S18-55 IS II BK TOP BEAUTY 02

via canon.de

WLAN und NFC

Mit an Bord sind WLAN und ein NFC-Chip. Und da schließt sich auch der Kreis zum Werbespruch, denn Canon liefert passende Apps für iOS und Android, um Bilder schnell und direkt aufs Smartphone zu spielen. Schöne Sache um direkt das angefertige Material per social media zu teilen.

EOS 1300D EF-S18-55 IS II flashup FSL

via canon.de

Neues Kit-Zoom

Nebem dem Kamerabody wurde auch das Kit-Zoom-Objektiv überarbeitet. Das EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 III soll den recht lauten Autofokus des alten II-ers beheben.

 

Preise und Verfügbarkeit

Canon schreibt, dass die Kamera ab April in den Handel kommt und ca. 375€ (nur der Body) kosten wird.

 

Was haltet ihr von der neuen Canon EOS 1300D? Lasst es uns wissen und haut in die Tasten!